Liebe Freundinnen und Freunde des guten Wortes, liebe Lyrikfans,
heute musste ich beim Öffnen der Mails sehr lachen, denn schauen Sie bitte einmal, was Heidrun Botzet zum Keiler-Gedicht geschrieben hat: »Man glaubt es nicht, aber wir haben bei unserem ersten Date im Sachsenwald sehr Ähnliches erlebt … Wir haben uns auf einen Hochsitz gerettet, als eine Wildschweinfrau mit ihren Jungen auf uns zukam. Wir sprachen lange und küssten uns …« Unglaublich, oder?
Außerdem hat sich Andreas Noga mit diesen angenehmen Worten gemeldet: »Dein Newsletter lässt in meinem Inneren ein wenig das Kinder-Ferienprogramm aufleben, das ARD und ZDF in meiner Kindheit nachmittags in den Sommerferien ausgestrahlt haben. Kennst Du dessen musikalischen Vorspann? Der ging so: ›Hallo Leute, es sind Ferien, alle machen blau von Flensburg bis nach Oberammergau, denn es sind Ferien und mit viel Tamtam und Information steigt wieder unser Ferienprogramm, unser Ferienprogramm.‹ Die Musik klingt mir noch immer im Ohr. Den Text habe ich nie vergessen.
Es ist schön, ein wenig dem Sommer nachzufühlen, den Du zusammen mit Deinen Newsletter-Empfängern kreierst: Auch eine Kostbarkeit, die den Alltag versüßt.«
Kennen Sie die Melodie auch noch? Ich ja, ich hatte sie sofort spontan als Ohrwurm.
Heute gibt es übrigens ein ganz außergewöhnliches Kulturevent anlässlich des KulturSommers am Kanal in Ratzeburg: ein Konzert des Thomanerchors Leipzig!
Wenn man schon mal da ist, lohnt es sich auch, auf die Lange Nacht des Friedhofs zu gehen. Was sich vielleicht ein bisschen düster anhört, ist das genaue Gegenteil. Es geht um Musik und Lesungen und ein »Freundschaftsbuch des Todes«.
Nun aber zum Gedicht des Tages!
Viel Vergnügen
Matthias Kröner