Liebe Freundinnen und Freunde des guten Wortes, liebe Lyrikfans,
die Lübecker Hotelbesitzerin Katrin Eckloff hat sehr schöne Worte zum gestrigen »großen Fang« gefunden: »Deine Gedichte sind so wunderbare Liebeserklärungen an die Zuversicht und die Schönheit der einfachen Dinge. Dein Newsletter lenkt meine Gedanken auf sehr angenehme Weise in die entgegengesetzten Richtungen meines Alltags. Große Freude!«
Der Kulturvermittler und Musiker Jörg-Rüdiger Geschke sah in dem Gedicht »die Gedanken- und Forschungswelt des von mir so geschätzten Soziologen Hartmut Rosa: Resonanzen in der Begegnung mit der Welt, situatives Wahrnehmen statt Verfahren und Konstellationen«. Eine schönere Lesart gibt es ja fast gar nicht – lieben Dank dafür!
Und der geschätzte Lyriker Andreas Noga hat sich durch die Zeilen des ersten Tages zu einem eigenen Gedicht inspirieren lassen. Es gefällt mir so gut, dass ich es einfach zitieren muss (natürlich mit Erlaubnis des Autors)!
WENN WIR LEBEN
Wenn wir leben,
springt im Sommer
ein Fisch
aus dem Wasser
und wieder hinein.
Vielleicht
nur aus Freude –
doch was
heißt im Sommer
schon
»nur«?
Apropos Leben: Heute möchte ich Sie auf ein Shakespeare-Stück im KulturSommer-Programm hinweisen, das das Junge Theater Marstall um 16 Uhr in Mölln veranstaltet. Lassen Sie sich überraschen!
Nun aber zunächst Vorhang auf für Tag 2! Diesmal ist es eine Sommergeschichte.
Viel Vergnügen!
Matthias Kröner