Liebe Freundinnen und Freunde des guten Wortes, liebe Lyrikfans,
»vielen Dank für die täglichen kleinen Geschichten, die oft Assoziationen wecken und immer zum Denken anregen«, schrieb Mike Gianfelici und war einer von vielen, der sich an die Pavillons in der Schule und das erlösende Hitzefrei erinnert hat.
Mehrere haben auch einen Satz aus der Geschichte herausgegriffen und interpretiert. »›Wer sich nur sorgt, weiß nicht um das Glück nach dem Leiden, das größer ist als die fortwährende Nulllinie, die sich einstellt, wenn alle Einstellungen ständig geschärft werden.‹ Was für ein wahrer Satz! Das Leben wäre furchtbar langweilig, wenn es nur nach unseren Vorstellungen abliefe. Auf den unfreiwilligen Umwegen können wir Neues kennenlernen, neue Erfahrungen machen. In unserer eigenen Gedankenblase nehmen wir das Leben meist gar nicht so wahr – kennen wir ja alles schon. Gut, dass das Leben macht, was es will, und uns ab und zu aus der Suite in einen überhitzten Pavillon setzt.« (H. U. Gosmann)
Das ist gut gesagt, und gleichzeitig freuen wir uns natürlich alle, dass die Temperaturen wieder 10 Grad kälter sind und wir endlich aufatmen dürfen!
In Sachen KulturSommer am Kanal möchte ich Sie heute auf ein ganz besonderes Ereignis hinweisen, das noch in der Zukunft liegt, aber definitiv eine Weltpremiere darstellt: der Fahrrad-Slam am 12. Juli. Was das genau ist? Lesen Sie bitte selbst!
Im Gedicht des Tages geht es um Bäume.
Viel Vergnügen
Matthias Kröner